Zum Inhalt springen

Perspektiven

In dem spektakulären Monumentalfilme „Die zehn Gebote“ von Cecil B. DeMille aus dem Jahr 1956 wird folgende Aussage getroffen: „Wir können unmöglich das Gesetz brechen. Wir können nur am Gesetz zerbrechen.“ Diesen Satz möchte ich in eine aus meiner Sicht zeitgemäßere, nämlich philosophisch-konstruktivistische, Formulierung übersetzen: Wir können verschiedene Perspektiven auf ein- und denselben Wirklichkeitsbereich anwenden. Die jeweilige Perspektiven-Kombination bestimmt die Nachhaltigkeit unseres Denkens, Fühlens und Handelns in der eigenen Lebenspraxis. Hierfür unterscheide ich grundsätzlich zwischen der normativen und der strategischen Dimension der perspektivischen Orientierung. Als normative Perspektive wähle ich den Kategorischen Imperativ von Immanuel Kant. Die strategische Ausrichtung unterteile ich in zeitlicher, räumlicher, systemischer, sozialer und innovativer Hinsicht.

Anhand folgender Anekdote in seinem Buch „Die sieben Wege zur Effektivität“ illustriert Stephen R. Covey die Bedeutung fundierter Wirklichkeitskonstruktionen:

Zwei Kriegsschiffe befinden sich seit zwei Tagen bei schwerem Wetter auf Manöver. Nebelschwaden erschweren die Sicht, also bleibt auch der Kapitän des Leitschiffes auf der Brücke und überwacht alles. Kurz nach Anbruch der Dunkelheit meldet der Ausguck: „Licht Steuerbord voraus!“ „Bleibt es stehen oder bewegt es sich achteraus?“ ruft der Kapitän. Der Ausguck antwortet: „Es bleibt stehen, Kapitän.“ Dies bedeutet, dass sich die Kriegsschiffe auf einem gefährlichen Kollisionskurs befinden, weshalb der Kapitän anordnet: „Schicken Sie dem anderen Schiff ein Signal: wir sind auf Kollisionskurs, empfehlen 20 Grad Kursänderung.“ Zurück kommt das Signal: „Empfehlen Ihnen, den Kurs um 20 Grad zu ändern“. Der Kapitän antwortet: „Melden Sie: ich bin ein Kapitän. Kurs um 20 Grad ändern. „Ich bin ein Seemann zweiter Klasse“, lautet die Antwort, „Sie sollten ihren Kurs besser um 20 Grad ändern“. Inzwischen ist der Kapitän ziemlich wütend. Er schimpft: „Signalisieren Sie, dass ich ein Kriegsschiff bin. Er soll den Kurs um 20 Grad ändern“. Prompt wird eine Antwort zurückgeblinkt: „Ich bin ein Leuchtturm“. Wir ändern unseren Kurs.

Kategorischer Imperativ – Die normative Perspektive

Immanuel Kant geht davon aus, dass jedes vernünftige Wesen in jeder Situation erkennen kann, welche Entscheidungen moralisch geboten sind und in der Lage ist, danach zu handeln. Als Maßstab für das aus sittlicher Sicht erforderliche Verhalten legt Kant nicht einen Katalog von moralischen Gesetzen (wie z.B. die Zehn Gebote) zugrunde, sondern eine allgemeine Regel, die er als „Kategorischen Imperativ“ bezeichnet. Aus diesem allgemeinen Grundsatz bzw. aus diesem normativen Meta-Prinzip kann jeder vernünftig denkende Mensch selbst die jeweils ethisch verbindliche Beurteilung einer Situation ableiten. In seiner Grundform lautet der Kategorische Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeineGesetz werde.“

Kant wusste natürlich auch, dass jeder Mensch zu aller Zeit in der Gefahr stand, als Mittel zum Zweck missbraucht zu werden. In eine soziale Spezifizierung des Kategorischen Imperativs lautet deshalb: „Handle so, dass du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchest.“

Der Gebrauch des Kategorischen Imperativs ist nach Kant kein fremdauferlegter Zwang, sondern die Chance, als Mensch Würde und persönliche Größe zu erlangen. Der sonst so nüchterne Philosoph aus Königsberg beschließt seine „Kritik der praktischen Vernunft“ mit dem poetischen Satz: „Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“ Auf dieser Begeisterung für moralisches Handeln beruht das oben stehende Bild.

Da sich der Mensch durch Reflexion selbst wie aus der Perspektive eines anderen betrachten kann, ist er prinzipiell auch in der Lage, den eigenen Willen zu lenken und an langfristigen Zielen und moralischen Maßstäben auszurichten. Reflexives, vernünftiges und selbstbestimmtes Denken stellt dabei das Gegenstück dar zu willkürlichem, emotionsgesteuertem und rücksichtslosem Reagieren. Um sich die eigene Freiheit grundsätzlich deutlich zu machen empfiehlt Immanuel Kant, sich die heldenhaft moralische Handlungsweise historischer Persönlichkeiten vor Augen zu führen. In dem Augenblick beispielsweise, indem wir mit Ehrfurcht und Staunen den Widerstandskampf der Weißen Rose betrachten, entdecken wir, dass nicht Lust, wohl aber Gerechtigkeit den Menschen zu Taten zu bewegen vermag, die das stärkste Verlangen, die Liebe zum Leben, überwinden. Weitere Beispiele für Helden im Sinne von Kant:

Alexei Nawalny: zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilter Oppositionspolitiker Russlands, der am 19.02.2024 im Gefängnis zu Tode kam.
Gisèle Pelicot: wurde von ihrem Mann betäubt und im Internet zur Vergewaltigung angeboten. Um die Opferrolle hinter sich zu lassen und den Tätern die Scham zuzuordnen, setzte sie durch, dass der Prozess im Jahr 2024 unter Zulassung der Öffentlichkeit stattfand und die Videoaufnahmen der Taten im Beweisverfahren gezeigt wurden.

Denken, Entscheiden und Handeln sind nicht insofern frei, als sie maß- und schrankenlos vonstatten gehen, sondern dadurch, dass sie sich an einsichtigen und begründeten Perspektiven orientieren und freiwillig befolgt werden, auch wenn sie dem spontanen Gutdünken oder dem momentanen Lustgewinn zuwiderlaufen. Ein Leben nach philosophisch begründeten ethischen Maßstäben zu führen, ist nach Kant allen mündigen Bürgern möglich. Die Prinzipien nachhaltiger Lebensgestaltung und dauerhafter Erfolge können von jedermann erkannt und in die Tat umgesetzt werden.

Dies bedeutet einerseits, die innere Stimme zu entdecken und in jeder Altersphase und zu allen Zeiten danach zu leben. Des weiteren den roten Faden in der eigenen Biografie zu erkennen und die persönlichen Leistungen und Fähigkeiten wertzuschätzen, sowie Irr- und Umwege als wichtigen Bestandteil des eigenen Lern- und Entwicklungsprozesses betrachten und in das Gesamtbild eines sinnvollen Werdegangs einzuordnen. Schließlich die Aufgaben in jedem Lebensabschnitt auszumachen und von einem visionären Zukunftsstandpunkt aus in Angriff zu nehmen. Andererseits impliziert Mündigkeit aber gleichermaßen, den eigenen Begabungen entsprechend gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und anderen Menschen im eigenen Lebenskreis dabei zu helfen, ihre individuellen Lebensziele zu erkennen und zu verwirklichen.

Rückblick und Vorausschau –
Die zeitliche Perspektive

Die visionäre Vorausschau und der biografische Lebensrückblick sind die elementaren zeitlichen Orientierungsmöglichkeiten, die auf eigenen Unterseiten dieser Website behandelt werden. Eine strategische Variante der Vorausschau ist das sog. „Gesetz der Ernte“, das durch die Fabel von der Gans, die goldene Eier legt, anschaulich zum Ausdruck gebracht wird.

In dieser Fabel des antiken griechischen Dichters Aesop entdeckt ein armer Bauer eines Tages im Nest einer seiner Gänse ein golden glänzendes Ei. Zunächst hält er das für eine Täuschung, lässt das Ei aber dennoch prüfen. Und tatsächlich, es ist aus reinem Gold! Der Bauer kann sein Glück kaum fassen und das Staunen nimmt kein Ende, denn Tag für Tag findet er erneut ein goldenes Ei. Er wird reich und meint zu träumen. Aber mit dem wachsenden Reichtum wächst auch die Gier. Der Bauer will nicht mehr jeden Tag auf das goldene Ei warten und schlachtet deshalb die Gans, um sich alle Eier auf einmal einzuverleiben. Als er die Gans aufschneidet, ist sie leer. Keine goldenen Eier und keine Möglichkeit, weitere zu bekommen.

Jeder Mensch ist zu Beginn seiner Biografie als Erwachsener mit einem bestimmten „Startkapital“ ausgestattet, auf das er im weiteren Werdegang zurückgreifen und seine Zukunftserwartungen stützen kann. Dabei handelt es sich um ein Portfolio aus physischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen, wissenschaftlichen, sprachlichen und politischen Ressourcen (siehe Pierre Bourdieu: Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft, Suhrkamp 1987). Wie und in welchem Umfang der Einzelne diese verschiedenen Kapitalsorten pflegt und weiterentwickelt, liegt in einem gewissen Umfang in seiner eigenen Hand. Auch dann, wenn die ursprüngliche Kapitalausstattung als ungerecht empfunden wird, ist die langfristige Lebenslage wesentlich vom Umgang mit dem Startkapital abhängig.

Frosch- und Vogelsicht –
Die räumliche Perspektive

„Über das Ziel hinausschießen“, „den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“, „mit dem Kopf durch die Wand wollen“ etc. – viele sprichwörtliche Redewendungen weisen uns auf ein zentrales Problem im Denken hin: auf die Schwierigkeit, uns immer wieder aus dem momentanen isolierten Blickwinkel zugunsten einer übergeordneten Sichtweise zu befreien. Ob wir uns zu sehr in Details verbeißen, ob wir Schwierigkeiten und Hindernisse überdimensional groß sehen, ob wir eigene Unzulänglichkeiten überbewerten oder ob wir an anderen kein gutes Haar lassen, im Kern tun wir dabei immer das gleiche: wir sind gedanklich zu nah am Geschehen und übersehen den breiteren Kontext.

Der bewusste Wechsel zwischen einer „Boden“- und einer „Luftperspektive“ ist daher im Lebensalltag von höchster praktischer Bedeutung.

Einmal angenommen, Sie wären als Handwerker in einer für Sie fremden Stadt unterwegs. Ihr Auftrag sei äußerst dringend. Der Kunde wartet. Plötzlich landen Sie in einer Sackgasse und eine gewaltige Mauer hindert Sie daran, vorwärts zukommen. Sie denken an Ihre Ausrüstung, greifen ohne lange zu überlegen zu Ihrer Bohrmaschine und beginnen, ein Loch in die Mauer zu brechen. Die Arbeit geht jedoch nur mühsam voran. Der extrem harte Stein bringt Sie schnell ins Schwitzen. Je mehr die Zeit drängt, desto stärker strengen Sie sich an. Sie verfluchen die Mauer, die so massiv ist, dass Ihnen das Bohren immer aussichtsloser vorkommt.

Irgendwann bemerken Sie, wie jemand aus der Höhe auf sich aufmerksam machen will. Es ist ein Schlotfeger, der Sie offenbar schon eine Weile beobachtet hat. Ihre Hektik und die wüsten Verwünschungen scheinen Ihn zu amüsieren. Er lädt Sie ein, auf’s Dach zu kommen, um das Ganze einmal von höherer Warte zu betrachten. Als erstes fahren Sie den Schlotfeger an: was er denn von Ihnen wolle, ob er nicht sähe, dass Sie keine Zeit hätten und ob es für ihn vielleicht ein Zeitvertreib sei, schwer beschäftigte Menschen von Ihrer Arbeit abzuhalten usw. Der Schlotfeger sagt keinen Ton. Mit einer Handbewegung fordert er Sie auf, sich oben umzusehen. Sie halten den Vorschlag zwar für Zeitverschwendung, aber aufgrund Ihrer Ratlosigkeit willigen Sie ein.

Als Sie – auf dem Dach angekommen – entdecken, wie leicht die Sackgasse zu umgehen gewesen wäre, wenn Sie nur nicht auf Teufel kommen ein Loch in die Wand hätten bohren wollen, müssen Sie über sich selbst lachen. Fast wie ein Guru kommt Ihnen der Schlotfeger jetzt vor. Und tatsächlich: das Gespräch mit ihm, auf das Sie sich jetzt neugierig einlassen, enthüllt einen Handwerkskollegen mit bemerkenswerten philosophischen Einsichten. Die Lehre des Schlotfegers über das Wissen: Wissen besteht aus zwei Ebenen, dem vorhandenen Wissen und dem Metawissen. Vorhandenes Wissen ist z.B. das Wissen über den Umgang mit Bohrmaschinen oder das Wissen, das ein Kunde wartet. Metawissen im vorliegenden Fall wäre das Wissen, dass man wie besessen bohrt, um ans Ziel zu kommen – und dass dies nicht die einzige Handlungsmöglichkeit ist.

Ein Frosch springt auf einem Trampolin in die Höhe,
um die Welt endlich einmal aus der Sicht eines Vogels betrachten zu können.

Teil und Ganzes –
Die systemische Perspektive

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Oder wie es der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel formuliert hat: Das Wahre ist das Ganze. Eine Familie ist mehr als die Summe der einzelnen Familienmitglieder. Eine musikalische Komposition mehr als eine Ansammlung von Noten. In seiner Vorrede zur Phänomenologie des Geistes meinte Hegel dazu:

„Die Knospe verschwindet in dem Hervorbrechen der Blüte, und man könnte sagen, daß jene von dieser widerlegt wird, ebenso wird durch die Frucht die Blüte für ein falsches Dasein der Pflanze erklärt und als ihre Wahrheit tritt jene an die Stelle von dieser. Diese Formen unterscheiden sich nicht nur, sondern verdrängen sich auch als unverträglich miteinander. Aber ihre flüssige Natur macht sie zugleich zu Momenten der organischen Einheit, worin sie sich nicht nur nicht widerstreiten, sondern eins so notwendig als das andere ist, und diese gleiche Notwendigkeit macht erst das Leben des Ganzen aus.“

Blüte, Knospe und Frucht bilden ein Ganzes, das wiederum Teil eines größeren Zusammenhangs ist.

Empathie & Synergie –
Die soziale Perspektive

Auf der gesellschaftlichen Ebene und im zwischenmenschlichen Bereich schafft Synergie eine höhere Einheit, die Gegensätze vereint und Differenzen kreativ ausgleicht. Synergie liegt jenseits eines suboptimalen Kompromisses, der durch einen Interessenkampf ausgehandelt wurde. Sie beruht auf Empathie für die andere Seite und entsteht, wenn man ergänzend und auf auf Augenhöhe aufeinander zugeht und gemeinsam dritte Alternativen entwickelt, die für beide Seiten besser sind, als die individuellen Ausgangspositionen. Die praktische Frage, wie Synergie in Familie, Beruf, Bildungswesen, Rechtssystem und Gesellschaft verwirklicht werden kann, beantwortet profund Stephen Covey in seinem letzten Buch „Die 3. Alternative. So lösen wir die schwierigsten Probleme des Lebens“. Gabal 2012. Beispiele hierfür:

Die Neugestaltung des Times Square nach einer Phase des Niedergangs und der Verwahrlosung unter Federführung eines jungen idealistischen Community-Aktivisten namens Herb Sturz.

Das Orpheus Chamber Orchestra, ein Kammerorchester mit Sitz in New York, arbeitet ohne Dirigent auf der Grundlage eines teamorienierten Abstimmungsverfahrens, das als „Orpheus Process“ bezeichnet wird (Harvey Seifter, Peter Economy: Das virtuose Unternehmen. Aktivieren Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeiter mit der Methode des Orpheus Chamber Orchestra, Campus 2001).

Das harmonische Zusammenspiel aller Kräfte bei Mannschaftssportarten im Interesse gemeinsamen Erfolges und der auf Übung und intuitiver Spielintelligenz aufbauende Flow sowie die Kombination unterschiedlicher Rollen und Fähigkeiten zu einer starken Truppe mit einem ausgeprägten Teamspirit.

Systematisches Erfinden –
Die Innovationsperspektive


Zu den bemerkenswertesten Belegen für eine reflexive Konstruktion von Wirklichkeit zählt m.E. die empirisch fundierte Erkenntnis, dass bahnbrechende Ideen auf einfachen Prinzipien beruhen! Gerade dort also, wo man sich wiederholende Muster und Regelhaftigkeiten am wenigsten erwartet hätte, im Bereich der Innovation, können Originalität und schöpferisches Denken auf denkbar einfache Art und Weise realisiert werden.

Dies gilt für Produkt-, Dienstleistungs- und Sozialinnovationen, technische Erfindungen, kreative Geschäftsmodelle und Neuerungen im Alltagsleben gleichermaßen. Selbst die Metamorphosen der Natur folgen den Prinzipien der Erfindung.

Ursprünglich entdeckt wurden diese Muster von dem russischen Ingenieur Genrich Altschuller in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Erkenntnisse von Altschuller beruhten auf der Analyse einer großen Anzahl von Patentanmeldungen und seine Methode ging als TRIZ in die Geschichte ein, ein russisches Akronym, das sinngemäß „Theorie des erfinderischen Problemlösens“ bedeutet.

Durch israelische Forscher wie Jakob Goldenberg und Roni Horowitz wurde TRIZ in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts empirisch überprüft, vereinfacht und auf den neuesten Stand gebracht. Das Beratungsunternehmen S.I.T. Systematic Inventive Thinking LTD mit Hauptsitz in Tel Aviv unterstützt heute weltweit Firmen und Organisationen bei Innovationsvorhaben.

Das Systematic Inventive Thinking beruht auf dem Grundprinzip der Geschlossenen Welt. Danach ist Entwicklung und Realisierung einer innovativen Idee vergleichbar mit der Entstehung eines Schmetterlings. Obwohl im Erscheinungsbild und der organischen Struktur grundverschieden, geht der Schmetterling zu 100% aus einer Raupe hervor – und zwar ohne dass etwas Neues hinzugefügt wird! Die Natur als Erfinderin!

Literatur
Drew Boyd & Jacob Goldenberg: Inside the Box: A Proven System of Creativity for Breakthrough Results. Simon & Schuster 2013.
Jacob Goldenberg: Creativity in Product Innovation. Cambridge University Press 2002.

Selbst- und Situationsbeobachtung –
Die psychologische Perspektive

Diese Abschnitt ist momentan in Bearbeitung!